Der Wettbewerb für die besten Klimaschutzprojekte an Schulen geht in den Endspurt: Noch bis zum 29. März können Schulen sich bewerben. Neben dem Beitrag gegen den Klimawandel winken Geld- und Sachpreise. Bei dem vom Bundesumweltministerium geförderten Wettbewerb können sowohl laufende, als auch abgeschlossene oder erst geplante Projekte eingereicht werden.
(ps) Der Wettbewerb für die besten Klimaschutzprojekte an Schulen geht in den Endspurt: Noch bis zum 29. März können Schulen sich bewerben. Neben dem Beitrag gegen den Klimawandel winken Geld- und Sachpreise. Bei dem vom Bundesumweltministerium geförderten Wettbewerb können sowohl laufende, als auch abgeschlossene oder erst geplante Projekte eingereicht werden.
"Wir alle können zum Klimaschutz beitragen und unseren Planeten auch für zukünftige Generationen lebenswert erhalten. Klimaschutz fängt im Kleinen an", findet der Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen und wirbt für die Teilnahme am "Energiesparmeister"-Wettbewerb. Im "AK-Kurier" ruft er dazu auf: "Vom Mensa-Verein für eine nachhaltige Schulverpflegung über den Upcycling-Markt an eurer Schule bis hin zu schulweiten Energiespar-Aktionen - die effizientesten, kreativsten und kommunikativsten Schulprojekte gewinnen. Hier sind eure Ideen gefragt!"
Der mehrfach ausgezeichnete Wettbewerb der co2online gGmbH und dem Bundesumweltministerium geht 2022 bereits ins 14.Jahr. Und die Resonanz bei den teilnehmenden Schulen ist durchweg positiv. "Es gibt immer wieder Aha-Erlebnisse bei den Kindern, die sie auch mit nach Hause tragen und weitererzählen", erzählt Lehrerin Antonia Frenz-Römhild "mads.de". Auch ihre Schüler*innen zeigen sich begeistert: "In Kosmetikartikeln steckt viel zu viel Plastik", sagt die 11-jährige Finja und ergänzt: "Ich bin schockiert, dass sich Plastik auch in unseren Körpern sammeln kann – das löst unter anderem Krebserkrankungen und Unfruchtbarkeit aus." Auch ihre Mitschüler*innen können von neuen Erkenntnissen berichten.
Langfristiges Engagement wird gewürdigt
Der Wettbewerb findet zunächst auf Länderebene statt und wird von einer Expertenjury begleitet. In einer zweiten Runde treten die Landessieger im Rahmen einer online-Abstimmung gegeneinander an, um den Bundessieger zu küren. Im vergangenen Jahr war dies die Stadtschule Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein, die mit einer Vielzahl von Initiativen zu überzeugen wusste, von Mülltrennung bis zu jährlichen "Klimawochen". Und jeden Freitag gibt es den "Fridays for Future"-Tag, der jeweils einem anderen Klimathema gewidmet ist, auch ganz praktischen: So wurde beispielsweise eine Müllsammelaktion durchgeführt. Damit wird kontinuierlich das Bewusstsein dafür geschärft, dass schon das eigene Handeln einen Einfluss auf die Umwelt hat.
Zusätzlich gibt es einen "Sonderpreis für nachhaltiges Engagement" für ehemalige Teilnehmer, die ihre Projekte kontinuierlich weitergeführt und ausgebaut haben. 2021 war das die Grund- & Mittelschule Aitrachtal in Bayern, die 2013 den Wettbewerb gewann. Sie setzt auf Senkung des Energieverbrauchs: Heiz- und Stromkosten konnten gesenkt werden, und die Schüler*innen können Messgeräte leihen, um auch zu Hause den Stromverbrauch ermitteln zu können. Ähnlich wie in Bad Oldesloe gibt es einen wöchentlichen Aktionstag, hier "Tuesday for Future" genannt, wo "Schüler*innen eigeninitiativ Projekte zum Klimaschutz wie die Nutzung von Fahrrad und Fußweg als 'Ersatz von Taxi Mama'" planen und umsetzen können.
Die Bewerbungen können noch bis zum 29. März eingereicht werden: https://www.energiesparmeister.de/
Quellen:
https://www.presseportal.de/pm/58889/5159060
https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/111442-energiesparmeister-2022-gesucht
https://mads.de/wettbewerb-schueler-aus-bad-doberan-sorgen-fuer-gutes-klima/