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Interview: Berufsorientierung an der Schule

Wie die Kettelerschule Schmelz Jugendliche auf den Weg in den Beruf begleitet

Schüler*innen vor der Kettelerschule Schmelz. © Kettelerschule Schmelz Schüler*innen vor der Kettelerschule Schmelz. © Kettelerschule Schmelz
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Interviews

Im Interview zeigt die Kettelerschule Schmelz, wie praxisnahe Formate, starke Partner und echte Begegnungen auf Augenhöhe Jugendlichen Mut machen, selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen.

 

 

(ps) Wie finden Jugendliche heute den passenden Beruf – und welche Rolle spielt die Schule dabei? An der Kettelerschule Schmelz wird Berufsorientierung vorbildlich gelebt und fest im Schulalltag verankert. Im Interview teilen die Lehrerinnen Anja Müller-Hein und Dorothe Paul praxistaugliche Konzepte auf Augenhöhe, schreiben über aktuelle Herausforderungen und zeigen, wie Schule dabei helfen kann, die Jugendlichen bei ihrer Berufsorientierung optimal zu unterstützen.

 

 

Schule ist der Ort, sich auszuprobieren und Interessen zu entdecken

 


IfT: Welchen Stellenwert hat heute die Berufsorientierung an einer modernen Schule und wie schätzen Sie den Auftrag von Schule in diesem Bereich ein?
 

Antwort: Der Stellenwert der Berufsorientierung ist heute höher denn je – wobei Schule schon immer die wichtige Aufgabe hatte, junge Menschen auf ihren weiteren Lebensweg vorzubereiten. Sie ist der Ort, an dem Schüler*innen über viele Jahre hinweg die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren und ihre Interessen zu entdecken. Genau darin sehen wir den zentralen Auftrag von Schule: Jugendliche dabei zu unterstützen, herauszufinden, was sie besonders gut können.
 

Schule sollte Schüler*innen darin bestärken, ihre individuellen Fähigkeiten zu erkennen und selbstbewusst ihren Weg zu gehen.
 

IfT: Gäbe es aus Ihrer Sicht noch Maßnahmen oder schulpolitische Stellschrauben, an denen gedreht werden könnte, um Berufsorientierung besser in den Schulen und im Unterricht zu verankern – oder um es auch den Lehrkräften leichter zu machen, das Thema zu adressieren?
 

Wir stehen vor einer großen Herausforderung: dem Personalmangel an Schulen. An vielen Schulen wird die Berufsorientierung von Lehrkräften übernommen, die diese Aufgabe zusätzlich zu ihrem regulären Unterricht leisten. Das funktioniert häufig nur mit großem persönlichen Engagement.
 

Wir würden uns wünschen, dass dieser Bereich sowohl personell als auch finanziell noch stärker unterstützt wird. Besonders wertvoll wäre es, wenn mehr Fachkräfte mit praktischer Erfahrung aus der Arbeitswelt direkt in die Schulen eingebunden werden könnten. Sie könnten den Schüler*innen authentische Einblicke geben.

 

Intensive Begleitung ist von unschätzbarem Wert

 

IfT: Was macht das Konzept der Kettelerschule Schmelz im Bereich der Berufsorientierung besonders – gibt es spezifische Projekte oder Herangehensweisen, auf die Sie besonders stolz sind?
 

Ein großer Erfolgsfaktor unserer Berufsorientierung ist die enge und kontinuierliche Begleitung unserer Schüler*innen. Dabei werden wir hervorragend von unseren Kooperationspartnern der Agentur für Arbeit unterstützt: Frau Bühler und Herr Pinella begleiten unsere Jugendlichen bereits ab Klassenstufe 8 sehr eng. Sie sorgen dafür, dass möglichst niemand auf dem Weg in Ausbildung oder weiterführende Bildung verloren geht. Besonders wertvoll ist, dass ihre Unterstützung nicht mit dem Schulabschluss endet. Auch nach Klasse 9 stehen sie den jungen Menschen zur Seite und vergewissern sich, dass sie an einer weiterführenden Schule gut angekommen sind oder erfolgreich in eine Ausbildung starten können. Diese intensive Begleitung, die auch in mehreren Konferenzen mit den Klassenlehrern koordiniert und besprochen wird, ist von unschätzbarem Wert.
 

Darüber hinaus bieten wir unseren Schüler*innen verschiedene praxisnahe Formate an, um frühzeitig Kontakte zur Arbeitswelt zu knüpfen. Ein besonderes Highlight ist unsere schulinterne Berufsmesse. Dabei kommen regionale Unternehmen direkt zu uns in die Schule und treten mit den Jugendlichen persönlich ins Gespräch. Sie halten Vorträge über ihren Arbeitsalltag, stellen ihre Firmen vor und stehen für Fragen und Austausch zur Verfügung. So entstehen erste Kontakte ganz unkompliziert und in vertrauter Umgebung.


Außerdem wurden auch schon die „Werkstatttage“ in Völklingen durchgeführt. Das sind zentrale Praxisphasen der Berufsorientierung. Hier durchlaufen die Schüler*innen an mehreren Tagen verschiedene handwerkliche Berufsfelder.
 

Ein weiteres Angebot, das von unseren Schüler*innen sehr geschätzt wird, ist die Berufsmesse in Lebach. Dort wird der Kontakt zwischen Betrieben und potenziellen Auszubildenden bewusst locker und ungezwungen gestaltet. Das Innovative daran: Die Jugendlichen verabreden sich mit den Ausbildern zu Tischkicker-Turnieren. Das ermöglicht Gespräche auf Augenhöhe, nimmt Berührungsängste und schafft eine angenehme Atmosphäre, in der echte Begegnungen entstehen können.
 

Darüber hinaus haben wir dieses Jahr zum ersten Mal die Berufsmesse vocatium in Saarbrücken besucht und wollen diese Veranstaltung ebenfalls auf unsere Agenda der Berufsorientierung schreiben.

 

Der Berufsorientierung kommt auch im Unterricht eine besondere Bedeutung zu

 

Der Berufsorientierung kommt auch im Unterricht eine besondere Bedeutung zu. Die Kettelerschule Schmelz leistet dabei insbesondere im Fach Arbeitslehre einen wichtigen Beitrag. Hier lernen die Schüler*innen alle 15 Berufsfelder kennen und können diese in einem hohen Maß praktisch erfahren. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, unterschiedliche Tätigkeiten selbst auszuprobieren und ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.
 

IfT: Mit welchen Erwartungen, aber vielleicht auch Ängsten oder Unsicherheiten begegnen Ihnen die Schüler*innen, wenn das Thema Berufswahl im Unterricht präsent wird?
 

Die Schüler*innen begegnen dem Thema Berufswahl häufig mit einer Mischung aus Interesse und Neugier, aber auch Angst und Unsicherheit. 
Sie haben Interesse daran, sich über die verschiedenen Berufsbilder zu informieren und zu recherchieren. Viele freuen sich darüber, ihre Interessen und Stärken zu entdecken und mehr über mögliche Berufe zu erfahren. Einige sind jedoch damit überfragt, was ihre Stärken sind und wie sie sich gut präsentieren können. 
Unsicherheiten gibt es darüber, welche Berufsmöglichkeiten es gibt und ob die eigenen Fähigkeiten für den Berufswunsch ausreichen. Häufig stellen sie sich die Frage, welcher Beruf überhaupt zu ihnen passen könnte, und sie haben Angst, den „falschen Weg“ einzuschlagen. 

 

Gelegentlich haben die Schüler*innen die Erwartung, dass ihre Eltern oder Lehrer für sie Entscheidungen für ihre Berufswahl treffen

 


Manche fühlen sich auch durch die Vielzahl der Möglichkeiten überfordert und haben Sorge, den Erwartungen anderer nicht gerecht zu werden. 
Gelegentlich haben die Schüler*innen die Erwartung, dass ihre Eltern oder Lehrer für sie Entscheidungen für ihre Berufswahl treffen, und binden sich selbst leider nicht aktiv in den Prozess ein. Das liegt aber nicht an fehlender Motivation, sondern ist eher ein Zeichen von Überforderung, Ratlosigkeit und Unsicherheit. Und diesen Dingen kann man sehr gut entgegenwirken. Dann darf man die Schüler*innen liebevoll und stärkenorientiert an die Hand nehmen und sie bei ihrem Findungsprozess begleiten. Über Gespräche, die Vorstellung verschiedener Möglichkeiten und das Eingehen auf ihre Ängste und Fragen können sie hier ihre Persönlichkeit entwickeln und herausfinden, was ihnen Spaß macht, welches Berufsfeld ihr Interesse weckt und wo ihre Stärken liegen.
 

IfT: Inwieweit beobachten Sie, dass eine klare berufliche Perspektive die Lernmotivation im Alltag verändert? Spüren die Schüler*innen durch die BO eine stärkere Selbstwirksamkeit, nach dem Motto: „Ich lerne das hier für meine eigene Zukunft“?
 

Ob Schüler*innen bereits ab Klassenstufe 8 die Auswirkungen ihres Handelns auf ihre spätere berufliche Zukunft bewusst wahrnehmen und ihre Selbstwirksamkeit entsprechend reflektieren, ist schwer zu beurteilen. In diesem Alter fällt es Jugendlichen noch nicht leicht, die langfristige Bedeutung einzelner Entscheidungen vollständig einzuschätzen.
 

Einzelne Schüler*innen haben schon sehr früh genaue Vorstellungen ihrer beruflichen Laufbahn und setzen sich das Ziel, ihren Traum zu verwirklichen. Für die Erfüllung ihres Wunschberufes sind sie bereit, in der Schule ihr Bestes zu geben, um den Beruf erlernen und ausüben zu dürfen. Durch ihre klare berufliche Perspektive ist die Motivation zu lernen hoch, u. a da es eine intrinsische Motivation ist und sie sich das Ziel selbst gesteckt haben und sich dadurch einsatzbereit und fokussiert zeigen. Diese Schüler spüren dann auch eine stärkere Selbstwirksamkeit.
 

Wie bereits erwähnt erhalten die Schüler*innen im Fach Arbeitslehre viele handlungsorientierte Möglichkeiten, sich auszuprobieren. Im Idealfall gelangen die Jugendlichen so durch ihre eigenen praktischen Erfahrungen zu einer fundierten Entscheidung darüber, welcher berufliche Weg zu ihnen passt. Wenn sie erleben, dass sie Aufgaben erfolgreich bewältigen können und erkennen, wo ihre Stärken liegen, stärkt das zugleich ihre Motivation und ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Genau diese Erfahrungen bilden die Grundlage für eine nachhaltige Selbstwirksamkeit.

 

Einige unterstützen ihre Kinder im Berufsfindungsprozess, andere haben hierzu leider keine Ressourcen

 

IfT: Die Berufswahl ist sehr oft auch ein Familienthema. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit den Eltern – unterstützen sie den schulischen BO-Prozess oder gibt es hier Barrieren, die gemeinsam überwunden werden müssen?
 

Unsere Eltern haben jederzeit die Möglichkeit, Kontakt zu den Klassenlehrkräften aufzunehmen und Gespräche über mögliche Zukunftswege ihrer Kinder gemeinsam zu besprechen. Auch können sie persönliche Beratungen mit Frau Bühler und Herrn Pinella vereinbaren.
Es gibt Eltern, die das Angebot nutzen, und Elternhäuser, die sich zurückhaltend verhalten. Einige unterstützen ihre Kinder im Berufsfindungsprozess, andere haben hierzu leider keine Ressourcen. Und das liegt nicht an fehlendem Interesse der Eltern, sondern eher an verschiedenen gesellschaftlichen Faktoren und Lebensumständen. 
Gelegentlich gilt es, sprachliche oder kulturelle Barrieren zu überwinden und Aufklärungsarbeit über die möglichen Abschlüsse und Berufsfelder der aktuellen Zeit zu leisten.
 

IfT: Ab Klassenstufe 8 müssen Ihre Schüler*innen ein dreiwöchiges Betriebspraktikum machen – das ist ja durchaus ein Zeitraum, in dem man schon einen sehr guten Einblick in einen Betrieb erhalten kann. Welches Feedback geben Ihnen die Schüler*innen nach den Betriebspraktika? Sind es eher die fachlichen Einblicke, vielleicht auch für die eigene Berufsorientierung, oder die sozialen Erfahrungen im Arbeitsalltag, die am meisten nachwirken?
 

Die Jugendlichen melden zurück, dass sie neue Erfahrungen im Bereich Arbeitszeit und Anstrengung machen. Sie erkennen, dass Arbeitengehen und In-der-Schule-sitzen zwei völlig verschiedene Dinge sind. Plötzlich empfinden sie Schule als sehr entspannt, weil sie realisieren, dass Arbeiten sehr viel mehr körperliche Anstrengung mit sich bringt und die Tage durchaus lang sein können.
 

Schüler*innen, die weniger von schriftlichem Erfolg begleitet sind, machen jedoch häufig die Erfahrung, dass sie über handwerkliches Geschick verfügen und auf kollegialer Ebene gute Rückmeldungen erfahren. Zahlreiche Jugendliche haben sogar ausgezeichnetes schriftliches Feedback bekommen, das sie ihren Bewerbungen später gut beifügen können. Das ist besonders für diejenigen, die in der Schule herausforderndes und auffälliges Verhalten zeigen, sehr bestärkend, erfreulich und Erfolg bringend.
 

In der 9. Klasse bieten wir fakultativ den sogenannten BoMi an. Das ist der berufsorientierte Mittwoch. Ein Mal in der Woche gehen die Schüler*innen in einen Betrieb ihrer Wahl und können ihre praktischen Erfahrungen ausweiten.

 

Die vocatium glänzt durch ihre Vielfalt

 

IfT: Wir kommen langsam zum Schluss und da habe ich noch eine Frage quasi in eigener Sache: Sie besuchen mit Ihren Klassen auch die vocatium Fachmesse für Ausbildung+Studium. Aus Ihrer Sicht als Lehrkraft: Welchen Mehrwert bietet dieses Format der vorbereiteten Termine im Vergleich zu einem „offenen“ Messebesuch? Oder bietet es überhaupt einen Mehrwert?
 

Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal bei der vocatium-Messe und definitiv nicht das letzte Mal. 


Die vocatium glänzt durch ihre Vielfalt der Messestände und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sich nicht nur überregionale Ausbildungsbetriebe, sondern auch Fachschulen und Universitäten vorstellen. Den Schüler*innen wird die Möglichkeit geboten, sich über alle Arten und Formen von Zukunftsgestaltung zu informieren – im Rahmen persönlicher Gesprächstermine, in denen sie ihre persönliche Fragen stellen und in Kontakt mit Verantwortlichen treten können. Außerdem gibt es verschiedene Beiträge, die man sich anhören kann, und auch viele praktische Dinge, an denen man sich erproben und ausprobieren kann.
 

Eingebettet ist diese fachliche Vielfalt in eine Willkommenskultur und Wohlfühlatmosphäre, die es den Schüler*innen ermöglicht, sich entspannt und voller Neugier auf der Messe zu informieren und umzuschauen.
 

Der persönliche Kontakt zu den Ausstellern ist ein absoluter Pluspunkt und diese Nahbarkeit lässt die Schüler*innen sich sicher fühlen. Durch die individuell vereinbarten Gespräche nach ihren Interessen fühlen sie sich gesehen und wertgeschätzt.
 

Sowohl die ganze vocatium-Familie als auch die einzelnen Aussteller organisieren mit großer Freude. Zusammen mit der Motivation und dem Willen, den Schüler*innen einen Mehrwert zu bieten, sorgt das für den einzigartigen Spirit dieser Fachmesse. Alle sind sehr freundlich, offen, kommunikativ und aufgeschlossen.
 

Einmalig ist ebenfalls die enge Begleitung der Lehrkräfte durch den Veranstalter. Das vocatium-Team versorgt uns mit allen nötigen Informationen, Checklisten und ist jederzeit zu erreichen und für Austausch und Kooperation offen.
 

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Frau von Hülsen [Projektleiterin vocatium Saarbrücken, Anm. d. Red.], die unsere Schule mit sehr viel Engagement, Herz, Tatendrang und Hilfsbereitschaft unterstützt hat. Diese Art der Unterstützung ist eine enorme Entlastung für uns Lehrer*innen und es macht sehr viel Spaß, gemeinsam im Team zu arbeiten.
 

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, wie sehr die Schüler*innen schon bei der Vorstellung des Projekts voller Vorfreude waren und durch die Vielfalt des Angebots ein Rieseninteresse daran hatten, dass sie persönliche Gespräche vereinbaren konnten. Es fielen Schüleraussagen wie: „Ich kann mich gar nicht entscheiden, in welche persönlichen Gespräche ich gehen soll“ oder „Wie? Ich darf nur fünf angeben?!“ Außerdem hat man gemerkt, wie ernst sie diese Chance genommen haben und sich nicht nur fachlich mit Fragen vorbereitet haben, sondern auch extra beim Frisör waren und sehr viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres und das richtige Outfit gelegt haben.

 

Uns liegt am Herzen, dass Berufsorientierung kein einmaliges Ereignis ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess

 

IfT: Gibt es einen Aspekt zur Berufsorientierung, den wir noch nicht besprochen haben, der Ihnen aber besonders am Herzen liegt?

Uns liegt besonders am Herzen, dass Berufsorientierung kein einmaliges Ereignis ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der die gesamte Schulzeit begleitet. Jeder Jugendliche braucht individuell Zeit, Unterstützung und die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Wichtig ist uns auch, dass wir ihnen Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen. Eine gute Berufsorientierung öffnet Türen und gibt Perspektiven.


Außerdem ist es uns ein großes Anliegen, dass die Schüler*innen erkennen, welche Stärken sie haben, welche Talente in ihnen schlummern und dass jeder eine Fähigkeit und Eigenschaft hat, die ihn einzigartig macht. Jugendliche dabei begleiten zu dürfen, dass sie ihre Berufung finden, an Selbstvertrauen gewinnen und dass sie gut so sind, wie sie sind, und alles erreichen können, was sie sich vornehmen, wenn sie nur an sich glauben – ihnen das zu vermitteln, sehen wir als eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Und sollten sie diesen Glauben kurzzeitig verlieren und vom Weg abkommen, ist es unsere Pflicht, sie daran zu erinnern, dass Wege auch nicht gradlinig verlaufen müssen und sie ihren eigenen Weg gehen und finden dürfen.


Ift: Vielen Dank für das Interview!

 

 

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Kettelerschule Schmelz.